Methanol-Brennstoffzelle statt Stecker: der andere Elektroantrieb

Methanol-Brennstoffzellen mit On-Board-Reformer kombinieren flüssiges Tanken mit elektrischem Fahren: Der Reformer spaltet aus Methanol Wasserstoff ab, die Brennstoffzelle erzeugt Strom, eine Batterie liefert die Leistungsspitzen. Vorteile sind kurze Tankzeiten, große Reichweiten und einfache Logistik (flüssiger Energieträger statt Hochdruck-H₂). Gegenwind kommt von der Wirkungsgradkette, der noch begrenzten Verfügbarkeit von „grünem“ Methanol, der Förderlogik (Fokus BEV) und der Systemkomplexität. Erste Demonstratoren (u. a. Gumpert „Nathalie“) zeigen die Machbarkeit; für den breiten Roll-out braucht es skalierbare Produktion und starke Industriepartner.