Zum Inhalt springen
Elektromobilität & Batterien

Europa fährt vorneweg und wir tun so, als wäre nichts passiert

Europa diskutiert beinahe täglich darüber, ob es technologisch den Anschluss verliert. Auf den Rennstrecken dieser Welt ergibt sich ein anderes Bild: Mercedes führt die Formel 1 an, Porsche gewinnt in der Formel E, Ducati, Aprilia und KTM prägen die MotoGP und BMW sowie Ferrari kämpfen in der Langstrecken-WM an der Spitze. Vielleicht fehlt Europa weniger die Technologie als das Talent, über die eigenen Erfolge zu sprechen.

Europa fährt vorneweg – Motorsport im Rampenlicht
Europa fährt vorneweg – Motorsport im Rampenlicht

Mercedes führt die Formel 1 an, italienische und österreichische Hersteller bestimmen die MotoGP, BMW und Ferrari kämpfen in der Langstrecken-WM um die Spitze und in der Formel E gewinnt ein Deutscher den Titel auf Porsche. Vielleicht sollten wir gelegentlich darüber sprechen, was Europa kann, bevor wir wieder ehrfürchtig auf das nächste fliegende Auto aus Kalifornien warten.

Es gibt vermutlich Länder, in denen man aus einer solchen Saison einen nationalen Feiertag machen würde. Zumindest aber eine Werbekampagne, drei Dokumentationen, einen Sonderteil in der Zeitung und wahrscheinlich noch eine Rede des Wirtschaftsministers. Bei uns passiert etwas anderes, wir nehmen es zur Kenntnis und gehen erstaunlich schnell wieder zur Tagesordnung über.

Dabei gäbe es einiges zu erzählen. Mercedes führt die Formel 1 an, Ferrari liegt dahinter, Red Bull folgt. An der Spitze der wichtigsten Automobil-Rennserie der Welt stehen damit eine deutsche Marke, ein italienischer Hersteller und ein österreichischer Rennstall. Kimi Antonelli, ein Italiener, führt für Mercedes die Fahrer-Weltmeisterschaft an, während hinter ihm Briten, Niederländer, Monegassen und weitere Europäer um die entscheidenden Punkte kämpfen.

Die Formel 1 ist global wie kaum eine andere Sportart. Fahrer, Ingenieure, Sponsoren und Eigentümer kommen aus aller Welt, Rennen finden auf mehreren Kontinenten statt. Trotzdem ist ihre technologische und sportliche Spitze 2026 erstaunlich europäisch geprägt.

Das Bemerkenswerte daran ist nicht einmal, dass Europa im Motorsport erfolgreich ist. Das war der Kontinent immer wieder. Bemerkenswert ist vielmehr, wie selbstverständlich wir diesen Erfolg behandeln. Vielleicht liegt genau darin ein Teil unseres Problems.

Wenn Elon Musk einen solchen Titel holen würde

Man stelle sich für einen Moment vor, Tesla würde in einer internationalen Rennserie antreten und aus dem Stand die Weltmeisterschaft gewinnen. Elon Musk würde vermutlich nicht einmal warten, bis die Zielflagge gefallen ist.
Die Geschichte wäre innerhalb weniger Minuten erzählt: amerikanischer Erfindergeist, Disruption einer alten Industrie, Technologie der Zukunft und traditionelle Hersteller, die gerade vorgeführt worden sind und die Welt würde darüber sprechen.

Wenn dagegen Porsche die Hersteller-Weltmeisterschaft der Formel E gewinnt und Pascal Wehrlein im Porsche gleichzeitig Fahrer-Weltmeister wird, landet das bei uns erstaunlich schnell in der Rubrik Motorsportnachrichten. Porsche gewann die Herstellerwertung 2025/26 mit 498 Punkten vor Jaguar mit 400 und Stellantis mit 292 Punkten. Wehrlein holte gleichzeitig seinen zweiten Fahrertitel.

Eigentlich ist das eine ziemlich bemerkenswerte Kombination. Eine internationale Rennserie, die vollständig mit elektrischen Fahrzeugen ausgetragen wird und Energieeffizienz, Rekuperation, Leistungselektronik, Software und Batteriemanagement unter härtesten Wettbewerbsbedingungen auf die Probe stellt, wird von einem deutschen Hersteller gewonnen. Der Weltmeister fährt für diesen Hersteller und kommt ebenfalls aus Deutschland.

Wenn irgendwo in Kalifornien ein Prototyp drei Meter über einen Parkplatz schwebt, entstehen dagegen Videos darüber, dass gerade die Zukunft begonnen habe. Vielleicht haben wir tatsächlich ein wenig verlernt, Größenordnungen richtig einzuordnen.

MotoGP: Europa auf zwei Rädern

Auf zwei Rädern sieht die Sache kaum anders aus. In der Konstrukteurswertung der MotoGP stehen derzeit Aprilia, Ducati und KTM vorne: zwei italienische Hersteller und ein österreichischer. Japanische Marken wie Honda und Yamaha, die den Motorradrennsport jahrzehntelang mitgeprägt und zeitweise beinahe nach Belieben beherrscht haben, folgen dahinter.

Auch bei den Fahrern ist die Spitze stark europäisch geprägt. Spanier und Italiener bestimmen die vorderen Plätze. Das ist nicht bloß sportlicher Zufall, sondern Ergebnis einer Motorsportkultur, die über Jahrzehnte entstanden ist. Dazu gehören Nachwuchsserien, Rennstrecken, Zulieferer, Ingenieurswissen, Fahrwerksentwicklung, Motorentechnik und eine Industrie, die Rennsport nicht nur als Marketinginstrument versteht.

Ducati sitzt in Bologna, Aprilia gehört zur italienischen Piaggio-Gruppe, KTM kommt aus Österreich. Das sind keine virtuellen Unternehmen, deren wichtigste Leistung in einer überzeugenden Präsentation besteht. Dort werden Motoren entwickelt, Fahrzeuge konstruiert, Prüfstände betrieben und Menschen beschäftigt. Rund um diese Hersteller arbeiten Zulieferer, Ingenieurbüros und hoch spezialisierte mittelständische Unternehmen, deren Namen außerhalb der Branche kaum jemand kennt.

Eine Weltmeisterschaft ist deshalb niemals nur die Leistung des Fahrers, der sonntags auf dem Motorrad sitzt. Hinter ihm stehen Tausende Menschen, die entwickeln, rechnen, testen, bauen und am Montagmorgen wieder zur Arbeit gehen.

Langstrecke: Japan gewinnt – Europa steht direkt dahinter

Die Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC eignet sich besonders gut für diese Betrachtung, weil sie die europäische Stärke gleichzeitig bestätigt und relativiert. Toyota führt 2026 und hat sich bereits den Herstellertitel gesichert. Hier gewinnt also tatsächlich ein japanischer Konzern, und auch das gehört zur Wahrheit. Direkt dahinter stehen allerdings BMW und Ferrari auf den Plätzen zwei und drei, Cadillac folgt erst danach.

Auch die Fahrerbesetzungen zeigen, wie international dieser Sport inzwischen funktioniert. Im siegreichen Toyota sitzen der Schweizer Sébastien Buemi, der Japaner Ryō Hirakawa und der Neuseeländer Brendon Hartley. Bei BMW und Ferrari finden sich Fahrer aus Deutschland, der Schweiz, Dänemark, Italien, Spanien und weiteren europäischen Ländern.

Gerade daran wird sichtbar, weshalb nationale Schubladen im modernen Motorsport nur begrenzt funktionieren. BMW ist deutsch, entwickelt aber mit internationalen Ingenieuren und Fahrern. Ferrari ist italienisch und beschäftigt Menschen aus halb Europa. Mercedes trägt den Stern aus Stuttgart, während das Formel-1-Team in Brackley in Großbritannien arbeitet. Red Bull fährt unter österreichischer Flagge und konstruiert seine Autos in Milton Keynes.

Das ist kein Gegenargument gegen europäische Stärke. Es ist vermutlich eine ihrer wichtigsten Voraussetzungen. Europa funktioniert in diesen Industrien längst als gemeinsamer technologischer Raum.

Die Vereinigten Staaten von Europa gibt es auf der Rennstrecke längst

Politisch diskutieren wir seit Jahrzehnten darüber, was Europa sein möchte. Im Motorsport fällt die Antwort erstaunlich praktisch aus.

Ein italienischer Fahrer gewinnt mit deutscher Technik. Ein Schweizer fährt für einen japanischen Hersteller gegen einen deutschen und einen italienischen Konzern. Ein britischer Fahrer sitzt in einem Ferrari, während ein niederländischer Weltmeister für einen österreichischen Rennstall antritt, dessen Auto in England gebaut wird.

Kaum einer dieser Erfolge entsteht ausschließlich innerhalb einer Landesgrenze. Die europäische Automobil- und Motorsportindustrie funktioniert längst so, wie sich die Europäische Union wirtschaftlich immer verstanden hat: Wissen, Menschen, Kapital und Bauteile bewegen sich über Grenzen, während regionale Kompetenzzentren bestehen bleiben.

Maranello bleibt Maranello, Stuttgart bleibt Stuttgart, München bleibt München und Mattighofen bleibt Mattighofen. Trotzdem entsteht daraus ein europäisches System aus Herstellern, Ingenieuren, Zulieferern, Hochschulen, Fahrern und Spezialisten.

Vielleicht sollten wir gelegentlich von den Rennställen lernen, bevor wir wieder darüber diskutieren, ob Europa überhaupt gemeinsam handeln kann.

Motorsport ist keine Spielerei für Sonntagnachmittage

Natürlich lässt sich ein Rennwagen nicht einfach in ein Straßenauto übersetzen. Der alte Satz, wonach das, was heute auf der Rennstrecke fährt, morgen in jedem Serienwagen steckt, ist romantischer als technisch korrekt.

Trotzdem bleibt Motorsport ein Entwicklungsbeschleuniger. Hersteller testen unter extremen Bedingungen Materialien, Leistungselektronik, Kühlsysteme, Software, Aerodynamik, Verbrennungsprozesse, elektrische Maschinen, Rekuperation und Energiemanagement. Rennen erzeugen dabei einen Druck, den kein Labor vollständig nachbilden kann: Das System muss funktionieren, während direkt daneben Konkurrenten versuchen, dasselbe Problem schneller, effizienter oder zuverlässiger zu lösen.

Porsche verweist selbst auf den Technologietransfer aus der Formel E in seine Serienfahrzeuge, unter anderem bei direkter Ölkühlung und Energierückgewinnung. Genau deshalb ist ein Pokal eben mehr als nur Sport. Er kann auch ein Nachweis industrieller Kompetenz sein.

Wir bewundern die Ankündigung und übersehen das Ergebnis

Vielleicht ist das der Punkt, der mich an dieser Geschichte am meisten beschäftigt: Europa redet sich gern kleiner, als es ist.

Wir bestaunen amerikanische Technologieunternehmen für Dinge, die sie eines Tages tun wollen, während wir europäische Unternehmen gelegentlich nicht einmal dafür feiern, was sie bereits geschafft haben. Ein angekündigtes Robotaxi kann größere Schlagzeilen erzeugen als eine gewonnene Weltmeisterschaft. Ein Rendering eines Fluggeräts wirkt futuristischer als ein elektrischer Rennwagen, der unter realen Bedingungen mit enormer Geschwindigkeit unterwegs ist und dabei Energie zurückgewinnt. Eine neue Smartphone-Funktion wird weltweit präsentiert, als wäre gerade eine Naturkonstante entdeckt worden.

Europa baut währenddessen Autos, Motorräder, Antriebssysteme und Renntechnik, gewinnt damit Weltmeisterschaften und entschuldigt sich anschließend beinahe dafür, dass hier überhaupt noch Industrie existiert.

Das ist keine Kritik an Tesla, Apple, SpaceX oder amerikanischer Innovationskultur. Im Gegenteil: Ein Teil ihres Erfolges besteht gerade darin, Leistungen sichtbar zu machen und technische Entwicklungen in Geschichten zu verwandeln, die Menschen verstehen und weitererzählen.

Vielleicht sollten wir uns davon etwas abschauen. Nicht unbedingt das Pathos, aber durchaus ein wenig vom Selbstbewusstsein.

Deutschland kann es besonders gut und erzählt besonders schlecht davon

Deutschland ist dafür ein gutes Beispiel. Mercedes führt die Formel-1-Teamwertung an. Porsche ist Hersteller-Weltmeister der Formel E, Pascal Wehrlein Fahrer-Weltmeister. BMW steht in der WEC hinter Toyota auf Platz zwei.

Das sind keine nostalgischen Siege aus einer Zeit, in der deutsche Automobilhersteller technologisch unangreifbar erschienen. Sie passieren jetzt – während beinahe täglich darüber diskutiert wird, ob Deutschland den Anschluss an die automobile Zukunft bereits endgültig verloren habe.

Beides kann gleichzeitig wahr sein. Die deutsche Automobilindustrie besitzt erhebliche Probleme, und sie verfügt weiterhin über außergewöhnliche technische Fähigkeiten.

China ist bei Elektroautos zu einer gewaltigen Macht geworden. Amerikanische Unternehmen dominieren große Teile der Softwareindustrie. Europa hat bei Batteriezellen, digitaler Plattformökonomie und manchen Zukunftstechnologien Nachholbedarf. Aus diesen Tatsachen folgt jedoch nicht, dass europäische Ingenieure plötzlich nichts mehr können.

Die Rennstrecke liefert dafür Woche für Woche einen ziemlich lauten Gegenbeweis.

Italien sollte ebenfalls etwas lauter sein

Das Gleiche gilt für Italien. Ferrari gehört zu den erfolgreichsten und wertvollsten Automarken der Welt. Ducati und Aprilia stehen an der Spitze der MotoGP-Konstrukteurswertung, während Ferrari gleichzeitig in Formel 1 und WEC an der Weltspitze kämpft.

Italien hat damit etwas bewahrt, das sich wirtschaftlich nur schwer messen lässt: eine industrielle Kultur, in der Technik emotional aufgeladen werden kann. Ein Motor ist dort nicht bloß eine Maschine, ein Rennstall nicht nur eine Marketingabteilung. Marken wie Ferrari und Ducati besitzen eine kulturelle Bedeutung, die weit über Produktionszahlen hinausgeht.

Andere Länder würden vermutlich Milliarden dafür ausgeben, eine solche Verbindung zwischen Industrie, Sport und nationaler Identität künstlich zu erzeugen. Italien besitzt sie bereits.

Und Spanien liefert die Menschen dazu

Spanien wiederum ist inzwischen eine der großen Fahrernationen des internationalen Motorradrennsports. Auch das ist kein Zufallsprodukt einiger außergewöhnlicher Talente. Das Land hat über Jahre Nachwuchsserien, Rennstrecken und Ausbildungsstrukturen aufgebaut. Daraus entstand eine Generation von Fahrern, die international die Spitze mitbestimmt.

Sportlicher Erfolg entsteht eben nicht plötzlich am Sonntag. Er beginnt Jahre früher auf kleinen Strecken, in Nachwuchsklassen und Werkstätten, bei Mechanikern, Trainern, Eltern, Sponsoren und Menschen, die früh erkennen, dass Talent allein noch keine Karriere ergibt.

Wer nur den Weltmeister sieht, sieht das Ergebnis. Wer verstehen möchte, weshalb ein Land oder ein Kontinent erfolgreich ist, muss sich die Infrastruktur dahinter ansehen.

Nein, Europa beherrscht nicht alles

Natürlich wäre es genauso falsch, aus diesen Ergebnissen eine Geschichte europäischer Überlegenheit zu konstruieren. Toyota ist WEC-Weltmeister. Japan besitzt weiterhin eine außergewöhnliche Motorrad- und Automobilindustrie. Nissan ist in der Formel E präsent, amerikanische Teams und Hersteller spielen in mehreren Rennserien wichtige Rollen und China investiert massiv in Motorsport und Fahrzeugtechnik.

Internationale Rennserien leben gerade davon, dass die Besten aus unterschiedlichen Ländern gegeneinander antreten. Niemand muss kleiner gemacht werden, damit Europa größer erscheint.

Genau darum geht es: nicht andere kleinerzumachen, sondern Europa nicht kleinerzureden, als es tatsächlich ist.

Stellen wir uns nur einmal vor, Tesla hätte das geschafft

Vielleicht hilft dafür noch einmal dieses kleine Gedankenexperiment. Stellen wir uns vor, Tesla hätte einen eigenen Rennwagen entwickelt. Ein Tesla-Antrieb würde eine FIA-Weltmeisterschaft gewinnen, ein amerikanischer Fahrer gleichzeitig Weltmeister werden und Tesla zusätzlich die Herstellerwertung dominieren.

Wir würden vermutlich monatelang darüber sprechen, was dieser Erfolg über die technologische Überlegenheit des Unternehmens aussagt. Es gäbe Dokumentationen über Elon Musks Führungsstil, Analysen über den Untergang der traditionellen Automobilindustrie und Kommentare darüber, weshalb Europa endlich aufwachen müsse.

Porsche hat genau diese Kombination in der Formel E geschafft. Pascal Wehrlein ist Weltmeister, Porsche Hersteller-Weltmeister und inzwischen sprechen wir längst wieder über etwas anderes.

Vielleicht ist deshalb nicht immer unsere Technologie das Problem. Vielleicht ist gelegentlich auch unsere Wahrnehmung eines.

Europa fährt vorneweg und wir tun so, als wäre nichts passiert, Fazit:

Ich möchte Europa nicht schönreden. Das wäre genauso falsch wie das permanente Schlechtreden, das mich an vielen Debatten inzwischen nervt.

Wir haben Probleme. Wir sind langsam geworden, regulieren manchmal schneller, als wir entwickeln, haben wichtige industrielle Entwicklungen verschlafen und müssen uns bei Batterien, Software, künstlicher Intelligenz und digitalen Geschäftsmodellen sehr ernsthaft fragen, warum andere Regionen der Welt schneller geworden sind.

Selbstkritik funktioniert aber nur dann, wenn wir gleichzeitig noch erkennen können, was funktioniert. Und dafür lohnt gelegentlich ein Blick auf eine Startaufstellung. Mercedes, Ferrari, BMW, Porsche, Ducati, Aprilia und KTM. Dazu Fahrer aus Italien, Deutschland, Spanien, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz, Dänemark und vielen anderen Ländern dieses Kontinents.

Menschen entwickeln hier Motoren, Leistungselektronik, Fahrwerke, Software und Werkstoffe. Andere bauen daraus Fahrzeuge, wieder andere fahren sie am Limit. Hinter jedem Erfolg stehen Zulieferer, Hochschulen, Prüfstände, Werkstätten, Ingenieurbüros und Menschen, deren Namen niemals auf einem Siegerpodest erscheinen werden. Trotzdem stehen am Ende erstaunlich häufig europäische Namen ganz oben.

Vielleicht brauchen wir deshalb nicht weniger Begeisterung für Tesla, Apple oder die nächste große Idee aus Kalifornien. Wir brauchen lediglich etwas mehr Begeisterung für das, was direkt vor unserer Haustür passiert.

Denn wenn andere einen Prototypen vorstellen, sprechen wir gern über die Zukunft.

Wenn Europa eine Weltmeisterschaft gewinnt, sollten wir gelegentlich damit anfangen, über die Gegenwart zu sprechen.


Link zum Artikel: Europa fährt vorneweg und wir tun so, als wäre nichts passiert


Weitere Artikel:

Wer im Motorsport gewinnt und warum die neuen Autohersteller erstaunlich oft fehlen

Was wurde aus Sennas Auto?

Autohersteller, von denen ihr vielleicht nicht wusstet, dass sie auch Rennen fuhren

Bunte Reifen oder warum Reifen schwarz sind, obwohl gelb natürlich lustiger wäre


Entdecke mehr von DRUMTISCH

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Evi auf LinkedIn

Diese Website wird von UNITED MATES gemanagt und produziert.